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Heute musste ich zu den Eltern des verstorbenen Mädchens Gritli Moser gehen und ihnen die grausame Tat erzählen. Ich ging zu Fuß zu den Eltern, um Zeit zu gewinnen. Kaum bin ich bei den Eltern angekommen, sah ich den Vater wie er mit einer grausamen Axt Holz zerkleinerte. Dieses Bild wirkte auf mich ängstlich und ich wusste nicht ob ich zu ihm gehen sollte. Jedoch musste ich die Nachricht überbringen. Also ging ich zu dem Vater und fing an, fragen zu stellen. Die Mutter stand an der Tür und schaute mich erstaunt an. Als ich nach Gritli fragte, wurde der Vater sehr aggressiv und wollte sofort wissen was mit ihr passiert sei. Ich war sehr ängstlich und sagte ihm sofort, dass Gritli ermordet worden sei. Es tat mir sehr weh, als ich den Vater sah, wie er zu seiner Frau ging und sie umarmte. Ich wollte gerne helfen und sie trösten, aber ich fand keine Worte und war hilflos. Die Eltern waren fix und fertig und wollten sofort ihr Kind sehen, aber ich ließ es nicht zu, weil das Mädchen noch bei der Obduktion war und ich versprach der Mutter, dass sie morgen ihr Kind sehen kann. Sie wollten wissen wer der Mörder ist. Ich versprach der Mutter, dass ich den Mörder bald finden werde. Ich wollte schnell den Ort verlassen. Als ich mich verabschiedet hatte, hörte ich ein lautes Geschrei. Ich wollte mich nicht umdrehen, weil ich selber sehr traurig und hilflos war.

Ich werde jetzt euch die Hauptfigur „Matthäi“ aus dem Kriminalroman „Das Versprechen“ näher beschreiben, da er sich im Laufe der Geschichte charakteristisch sehr verändert hat.

Matthäi vor dem Wendepunkt:

Matthäi, ein 50 Jahre alter Mann, der als Kommissar bei der Kanton Polizei in Zürich arbeitet. Matthäi ist ein gut gekleidet und gepflegter Mensch. Er  hat eine Schwester, aber er selbst hat keine Familie und bewohnt seit längerem ein Hotel.

Matthäi ist ein sehr orientiert und eine organisierte Person, dennoch ist er sehr einsam, da er bis jetzt mit seine 50 Jahren beziehungslos ist. Er hat nie wirklich versucht eine Familie zugründen, weil er immer in seine Arbeit versunken war, denn er legt, wenn es um die Arbeit geht, sehr viel Wert drauf, dass es sachlich und mit viel Sorgfalt erledigt wird. Darum ist er auch bei den Kollegen verhasst, denn wenn sie ein Witz machen, agiert er meist humorlos und lacht auch fast nie. Matthäi arbeitet sehr strikt und ernst.

Matthäi nach dem Wendepunkt:

Matthäi ist ein 50 Jahre alter Mann. Er ist ungepflegt und schlecht gekleidet. Er lehnt den Job in Jordanien ab und damit wird er hier gekündigt. Er lebt immer noch im Hotel.

Matthäi hat sich als Person sehr verändert. Er ist sehr emotional geworden, dass merkt man daran, als er die Kinder am Flughafen sieht und beschließt nicht nach Jordanien zu fliegen. Er hat Angst, dass sie die nächsten Opfer sein könnten. Aber er wird auch  davon besessen den Fall von Gritli um jeden Preis zu lösen. Er wagt sogar, ein Menschenleben (Annemarie) rücksichtslos als Köder zu benutzten, um den wahren Täter zu finden. Nach einigen Misserfolgen,  fängt er sogar an zu Trinken und Rauchen. Er ist dennoch sehr ernst an dem Fall dran. Trotz seiner Kündigung arbeitet er mit der Polizei zusammen, um den Fall zu lösen. Doch die erfolgslose Suche nach dem Täter bringt Matthäi dazu, dass er schnell die Geduld verliert und verblödet, weil er seiner Meinung nach versagt hat.

Mägendorf ein kleines Dorf in der Nähe von Chur. Was gestern dort im Dorf geschah hätte niemand erwartet. Die Mägendorfer richteten sich gegen die Polizei und blockierten sie von der Abfahrt. Sie stellten sich um das Auto herum – Wahnsinn!!!!

Die Mägendorfer verlangten den Täter von Gunten, der im Streifenwagen saß – Er ist unter Verdacht  Gritli Moser ermordet zu haben.

Ein kleines  süßes, friedliches Mädchen mit kleinen Zöpfen und roten Rock wurde im Wald Tod aufgefunden, ermordet mit einem Rasiermesser – Brutal und voller Gewalt!!!!

Von Gunten der Hausierer war einzig unter den, der schon vorbestraft war, deshalb war es für die Mägendorfer klar, dass nur er der Täter sein kann. Sie blockierten den Weg und verlangten den Täter ihnen zu überlassen, weil sie über seine Sanktion entscheiden wollten.

Doch dann kam der große Auftritt des Oberkommissars Matthäi. Er stieg aus dem Wagen. Von Gunten und Staatsanwalt blieben sitzen. Er stellte sich vor die Mägendorfer vor dem Gaststätte „zum Hirschen“, wo auch der Gemeindepräsident stand und begann mit seinem eigenen Gerichtsverfahren. Matthäi war in der Tat bereit den von Gunten her zu geben, aber nur unter einer Bedingung und zwar nur dann, wenn der Prozess mit Gerechtigkeit abläuft und gleichzeitig das Unrecht vermieden wird.

Spontan sprangen  zwei Bauern aus der Menge heraus, die behaupteten von Gunten beim  Mord gesehen zu haben. Doch nach einige präzisen Fragen von Matthäi an die Bauer, konnten ihre Argumente nicht mehr überzeugen – Der Fall bleibt weiter ungeklärt!!!!

Matthäi hatte letztendlich doch durch seinen eleganten und der präzisen Fragetechnik die Mägendorfer davon überzeugt von Gunten der Polizei zu überlassen, da sie mehr Chancen haben den Fall zu klären, als die Dorfbewohner.

Ehrlich gesagt habe ich nicht viel Ahnung von Kriminalromanen und habe mich auch nie damit befasst. Der traditionelle Roman ist von vornherein schon strukturiert d.h. nur der Detektiv überführt den Täter, sonst keiner.  Nur er weiß, wie und mit welchen Mitteln er ihn überführt. Aber in der harten Realität sieht das völlig anders aus, weil die Welt fast nur von Zufällen läuft. Und wenn ein Mord geschieht, dann meist auch nur durch Zufällen. Da wir nicht über die Zukunft bescheid wissen, knüpfen wir die Dinge, die passieren, als Zufall an. Aber die Welt basiert nun mal auf solchen Zufällen, weil man nie weiß, wann was passiert und wie. Und ich glaube auch fest daran, dass auf dieser Welt die meisten Morde so geschehen.  Und es wird auch immer so weiter gehen, solange die Welt besteht, denn so bleibt die Balance der Erde gleich.

Ich habe relativ einfache Erwartungen an das Buch. Ich habe nicht viel Ahnung von Kriminalromanen oder überhaupt von Romanen. Aber ich wünsche trotzdem eine Gute Zusammenarbeit mit dem Buch. Und das wir viel Spaß und Freude darin haben werden. Ich hoffe noch eine andere Seite des Kriminalromans zu entdecken, indem wir uns damit intensiv und mit guten Aufgaben beschäftigen werden. Zusätzlich zur Spannung, ist mir wichtig, dass ich dass Buch, sowie die Personen und die Geschichte verstehen kann. Ich möchte erfahren, wieso der Roman auf diese Weise geschrieben wurde und was es bezweckt es zu lesen.

Ich wünsche uns natürlich eine gute Zusammenarbeit mit dem Buch.